Die Kathedrale Einleitung Der Mensch leidet, weil er sich als geschlossenes Ich erlebt, statt
als offene Bezogenheit. Der Mensch irrt, weil er Bewusstsein für etwas hält, das sich
besitzt,
statt für etwas, das sich verbindet. Der Mensch verkrampft, weil er Identität stabilisieren will, obwohl
der Mensch seiner Natur nach ein Beziehungswesen ist — nach innen wie
nach außen. Die Einheit wird nicht erreicht, sondern aufgedeckt, indem die
Beziehung wieder ihren Vorrang erhält. Intuition, Translogik, das Formlose — all das funktioniert nur, wenn
der Mensch sich nicht als „fixiertes Ich“, sondern als ein in
Beziehung schwingendes Bewusstsein versteht.
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