Im Dunkel wirkt das Unendliche Wenn der Geist verstummt, und kein Bild mehr auf der Leinwand der
Wahrnehmung erscheint, kehrt alles heim in das große, namenlose
Schweigen. Hier, im Raum ohne Gestalt, gibt es keinen Irrtum, keine
Hand, die sich vergreift, keinen Schritt, der stolpert. Nur die stille Ordnung, die seit Anbeginn in allen Dingen ruht. Die
Körper – aus Fleisch, aus Atem, aus feinerem Stoff – arbeiten dann,
wie sie immer gemeint waren: frei von Zögern, frei von Willkür,
geführt vom stillen Gesetz des Ganzen. Das Dunkel ist nicht Leere. Es ist der Schoß, in dem Gott wirkt, ohne
sich zu nennen. Und wenn wir daraus zurückkehren, ins helle, lärmende Bewusstsein,
tragen wir etwas davon mit: einen unsichtbaren Glanz, den nur die
Dunkelheit schenken kann.
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