Dein Weg
Du hast dich auf den Weg gemacht. Nicht, weil du musstest, sondern
weil etwas in dir den Ruf gespürt hat – leise vielleicht, aber
unüberhörbar.
Es gibt Tage, da wird der Himmel offen und weit sein. Du wirst die
Stille atmen und wissen, dass du richtig bist.
Und es wird Tage geben, an denen alles sich verdichtet, wo Zweifel
wie
Nebel aufsteigen. Aber selbst dann – vor allem dann – gehst du.
Dein Ziel ist nicht irgendwo da draußen. Es wächst in dir, während du
gehst, atmet mit jedem Schritt, wird klarer mit jeder Erfahrung.
Du musst nichts erzwingen. Vertrauen reicht.
Lauschen reicht. Manchmal nur stehen bleiben und den Raum spüren.
Alles, was du brauchst, trägst du schon in dir: die Sehnsucht, die
dich aufbrechen ließ, die Kraft, die aus der Stille kommt, und die
Liebe, die in allem wächst, was echt ist. Dein Weg ist einzigartig.
Deine Spuren sind wichtig – nicht für die Welt da draußen, sondern
für
das Lied, das du bist. Und selbst wenn du es manchmal vergisst: Die
Ewigkeit geht jeden Schritt mit dir.